Lalidererspitzen-Biwak (Konrad-Schuster-Biwak)
Stützpunkt für Notsituationen im Bereich Lalidererwände. Die alpine Gesellschaft Gipfelstürmer hat am Grat zwischen der Lalidererspitze und der Laliderer Wand eine Notunterkunft errichtet, die hauptsächlich als Stützpunkt für Bergrettungsaktionen gedacht ist, wenn im Bereich der Laliderer Wände bei schlechten Wetterbedingungen aufwändige Bergungsaktionen erforderlich sind. Das Biwak dient aber auch als Unterkunft für Seilschaften, die zu spät aus der Nordwand ausgestiegen sind und den Abstieg nicht mehr bei Licht schaffen würden. Für solche Fälle ist ein Notruftelefon installiert, das eine Verbindung direkt mit der Leitstelle Tirol herstellt. Sowohl Notsituationen, wie auch Meldungen von lediglich verspäteter Rückkunft können hier abgesetzt werden. Nutzungs- und Benutzungsordnung Konrad Schuster Biwak (Lalidererbiwak) im Karwendel Das Konrad Schuster Biwak (benannt nach dem Gründer der Alpinen Gesellschaft Gipfelstürmer) wurde im Karwendel unterhalb der Lalidererspitze von der Alpinen Gesellschaft Gipfelstürmer, Innsbruck (gegründet 1911) vor fast 50 Jahren, nämlich 1971, errichtet. Die Idee entstand aus der Notwendigkeit eine Schutzmöglichkeit sowohl für die Kletterer in den Lalidererwänden als auch als Stützpunkt für Bergrettungs- und Einsatzkräfte bei möglichen Notfällen und Einsätzen zu dienen. Klarerweise erwies sich das Biwak in all den Jahren auch als willkommene Unterkunft für Bergsteiger, welche nach langer und schwieriger Kletterei wetter- oder tageszeitlich bedingt den langen Weg ins Tal oder zu den umliegenden Schutzhütten nicht mehr antreten konnten. Nun ist es in den letzten Jahren geradezu Mode geworden, das Laliderer Biwak als Ziel auszuwählen, um dort eine romantische Nacht zu verbringen und am nächsten Tag wieder abzusteigen. Es ist höchst an der Zeit öffentlich klar zu machen, dass es sich beim Laliderer Biwak um einen Notfall-Stützpunkt handelt, der nur genützt werden sollte, wenn es einen der oben genannten Gründe dafür gibt. Das Erreichen eine…